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Verbrauch und Energieeffizienzklassen


Das Einfrieren von Lebensmitteln bietet ohne Frage einige Vorteile. Zum einen sind Tiefkühlprodukte aufgrund ihrer schnellen und einfachen Zubereitung beliebte Kost, aber auch frische oder angebrochene Lebensmittel wie selbstgepflückte Beeren, Kräuter oder rohes Fleisch lässt sich in gefrorenem Zustand lange lagern und vor dem Verderben schützen. Dazu kühlen Tiefkühlgeräte wie Gefrierschränke oder Gefriertruhen ihren Innenraum auf ca. -18°C herunter. Dass das Energie kostet, versteht sich von selbst. Um den Strom- und Kostenaufwand möglichst gering zu halten, sind einige Dinge im Voraus, bei der Anschaffung und bei der Unterhaltung des Geräts zu beachten.


Energieeffizienzklasse A+++Genaue Vorüberlegungen lohnen sich

Wer gezielt Strom sparen will, sollte vor der Anschaffung eines Tiefkühlgerätes sorgfältig planen und unsere Produktbeschreibungen zur Rate ziehen. Auch wenn das mühselig erscheint, wird sich die Geduld dadurch langfristig im wahrsten Sinne des Wortes auszahlen. Zunächst muss beachtet werden, wie viele Personen im Haushalt leben und an den angelegten Gefriervorräten teilhaben sollen. Denn ungenutzter Raum im Tiefkühlgerät verbraucht unnötig Energie.

Der Durchschnittswert, mit dem man hier rechnen kann, orientiert sich aber auch daran, wie lange Lebensmittel gewohnheitsmäßig gelagert werden sollen. Bei einem mittleren Lagerungszeitraum sollte pro Person ein Nutzraumanteil von 50 bis 80 Liter eingeplant werden. Bei längeren Lagerungszeiträumen sollten bis zu 130 Liter einkalkuliert werden. So lässt sich der benötigte Stauraum auf die Gesamtpersonenanzahl im Haushalt hochrechnen und das Gefriervolumen des anzuschaffenden Geräts recht genau ausmachen. Wieviel Liter Nutzvolumen die einzelne Geräte haben, können Sie unseren Produktbeschreibungen entnehmen.


Auf das Energielabel achten

Seit Ende des Jahres 2011 müssen alle Kühl- und Gefriergeräte durch das neue EU-Energie-Label ihre Energieeffizienz anzeigen. Dabei wird jeweils der Energieverbrauch des Geräts im Verhältnis zu dem kleiner gefrierschrankDurchschnittsverbrauch seiner Größenkategorie bewertet. Die Klassen reichen generell von D bis A+++. Geräte der Kategorien D-B dürfen seit Mitte des Jahres 2012 nicht mehr verkauft werden.

Passenderweise sind die Klassen ab A+ auch in Grüntönen markiert. Für eine stromsparende Einfrierweise sollte mindestens die Energieeffizienz A+ gewählt werden. Die beste Wahl sind jedoch die Klassen A++ oder A+++. Diese sind zwar mit einem höheren Anschaffungspreis verbunden, es kann aber langfristig durch geringere Verbrauchskosten bares Geld gespart und die Umwelt geschont werden. Deshalb werden Sie bei uns nur Geräte der Klassen A+ bis A+++ finden.


Gefrierschrank oder Gefriertruhe?

Wer vorrangig auf sparsames Tiefkühlen seiner Lebensmittel aus ist, sollte tendenziell eher zu einer Tiefkühltruhe als einem Gefrierschrank greifen. Der Grund dafür liegt in der deutlich günstigeren Bauweise einer querformatigen Truhe. Das liegt am natürlichen Luftaustauschs beim Öffnen des Gerätes. Bei Schränken fällt die kalte Luft beim Öffnen nach unten heraus, während sie in der Tiefkühltruhe durch den Topdeckel automatisch im Geräteinneren verbleibt und wenig Kälteverlust entsteht. Zudem verfügen die Deckel von Tiefkühltruhen dank ihrer gravitationsgemäßen Ausrichtung über eine bessere, dichtere Schließung. Wenn Sie mehr zu dem Thema Gefrierschrank oder Gefriertruhe erfahren wollen, haben wir dazu einen seperaten Ratgeber erstellt – Gefrierschrank oder Gefriertruhe?


Geräte mit intelligenten Sparvorrichtungen

Viele Modelle von Gefriertruhen und Schränken sind heute mit guten technischen Vorrichtungen zur Energieeinsparung ausgestattet. Neben einer guten Türdichtung bieten einige Geräte zum Beispiel akustische Warnsignale bei längerem Offenstehen der Tür und dem damit verbundenen Kälte- und Energieverlust.

So wird nicht nur immer wieder bei nachlässiger Bedienung an das Schließen erinnert, sondern auch generell für einen sorgsamen Umgang mit dem Gerät sensibilisiert, was vor allem bei noch unerfahrenen Kindern im Haushalt nützlich sein kann. Manche Geräte sind außerdem mit Eco-Funktionen ausgestattet. Mini GefrierschrankDiese können manuell aktiviert werden, wenn ein längeres Nichtöffnen aufgrund von Abwesenheit durch Urlaub etc. abzusehen ist. Damit können bis zu 15 % Energie eingespart werden.

Auch mit den derzeit beliebten No-Frost oder Low-Frost-Technologien können Sie Strom einsparen, da Eisschollen im Geräteinneren der Energieeffizienz abträglich sind. Das Mehr an Energie durch die Feuchtigkeitsableitung ist jeweils schon in der Energieeffizienzklasse einbezogen. Die Zusatzfunktionen der einzelnen Geräte können Sie unseren Produktbeschreibungen entnehmen.


Tipps und Tricks zum Stromsparen

Letztlich kann auch mit dem eigenen Nutzungsverhalten und dem Umgang mit dem Gerät zu einem stromsparenden Einfrieren beigetragen werden. So sollte zum Beispiel darauf geachtet werden, dass Lebensmittel nach dem Einkauf nicht zu warm werden und möglichst kühl in das Gerät eingelagert werden. Bei Geräten ohne Antivereisungs-Technik muss außerdem auf ein regelmäßiges manuelles Enteisen geachtet werden. Allgemein ist vorausschauende Planung beim Einlagern und Heraussuchen auf lange Sicht wichtig.

Wir finden die Informationen auf dieser Weibseite sehr hilfreich. Dort finden Sie den Verbrauch der einzelnen Gefrierschränke und Gefriertruhen in einer übersichtlichen Tabelle aufgelistet.


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